Asunción

1. bis 6. Juni 

Auf geht’s direkt und über Nacht von Buenos Aires nach Asunción. Der Hauptstadt von Paraguay. Nachdem wir jetzt seit über fünf Wochen in bekannten Gebieten von Chile und Argentinien unterwegs waren, ist es jetzt Zeit für was Unbekanntes. Paraguay ist so unbekannt, dass wir kaum Leute treffen, die dort hinfahren. Im Internet findet man auch nur wenig Informationen. Vor allem nicht darüber, was es in diesem Land zu sehen gibt. Das macht uns umso neugieriger. Wir schmeißen unsere Pläne um und fahren nicht ins warme Rio, sondern ins eher herbstliche Paraguay. Mal sehen ob sich das auszahlt.

Das Land hat etwa 7 Millionen Einwohner, 1,5 Millionen leben in Asunción, der Rest weitläufig über das Land verteilt. Wir lesen, dass Paraguay das korrupteste Land Südamerikas ist. Allerdings auch, dass es kulturell viel zu bieten hat. 90% der Menschen sprechen nicht nur Spanisch, sondern auch „Guarani“ – die Sprache der Ureinwohner. Die Minderheiten die es hier noch gibt, seien wohl auch relativ gut integriert. Beurteilen können wir das noch nicht…

Auch hier ist es so, dass es eigentlich etwa eine „kalte“ Woche – also unter 25 Grad – pro Jahr gibt. Dieses Jahr sei aber alles anders. Es hat schon seit Wochen um die 20 Grad und es regnet doppelt so viel als üblich. Für uns ist es fast wir im Paradies. Wir sitzen im T-Shirt am Frühstück im Innenhof vom Hostel. Am Nachmittag spazieren wir durch die Stadt und lassen uns die Sonne auf den Kopf scheinen – das tut gut! Natürlich wollen wir wissen wie in Paraguay gegrillt wird, wir testen die berühmten Suppen und es gibt endlich wieder frisches Obst. Schnell finden wir unseren Obstverkäufer des Vertrauens, der sich freut, dass wir jeden Tag bei ihm vorbeischauen. Nicht nur das Obst erinnert uns an Asien, sondern auch die kaputten mega lauten Busse, das Chaos, der Müll und die staubigen ungeteerten Straßen. Hört sich nicht so toll an, ist trotzdem irgendwie schön. Wie ein Wiedersehen…

Am Samstag findet ein Festival statt bei dem sogar die berühmten „Kaiser Chiefs“ spielen?! Ok, ich muss zugeben, die Band hat mir erst mal nichts gesagt. Doch spätestens als ich „Ruby Ruby Ruby Ruby. And do you, do you, do you, do you?“ höre, weiß ich Bescheid. Am faszinierendsten ist sowieso, wie die Paraguays abgehen und feiern. Sie kennen jedes einzelne Lied. Und nicht nur die Lieder dieser Band, sondern auch die der anderen Britischen und der Brasilianischen…

 

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